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Ein '''Weihnachtsbaum''' (auch '''Christbaum''', in Liechtenstein, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz ausschließlich, im Rheinland häufig und in Altbayern teilweise, oder '''Tannenbaum''') ist ein geschmückter Nadelbaum, der zur Weihnachtszeit in einem Gebäude oder im öffentlichen Straßenraum aufgestellt wird. Traditionelle Aufstellorte sind Kirchen und Wohnungen. Als Schmuck dienen meist Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln, Lametta, Engels- oder andere Figuren. Dieser Weihnachtsbrauch verbreitete sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt.

Geschichte

Die Verwendung eines geschmückten Baumes hat keinen historisch nachweisbaren Anfang, sondern findet in Bräuchen verschiedener Kulturen ihren Ursprung. Immergrüne Pflanzen verkörperten Lebenskraft, und darum glaubten die Menschen in früheren Zeiten, sich Gesundheit ins Haus zu holen, indem sie ihr Zuhause mit Grünem schmückten. Die ''Encyclopedia Britannica'' führt die Verwendung des Schmucks durch immergrüne Bäume, Kränze und Girlanden als Sinnbild des ewigen Lebens unter den alten Ägyptern, Chinesen und Hebräern an.

Römische Antike

Die Römer bekränzten zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen. Durch das Schmücken eines Baums zur Wintersonnenwende ehrte man im Mithras-Kult den Sonnengott. Auch in nördlichen Gegenden wurden im Winter schon früh Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das Eindringen und Einnisten zu erschweren, gleichzeitig gab das Grün Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings.

Mittelalter und Frühneuzeit

Zu Weihnachten wurden in der Kirche Paradiesspiele aufgeführt, weil der 24. Dezember bis zur Tannen für die Kirchengemeinden der Stadt: ?Item Koüfft 9?Tannen in die 9?Kichspill, das gut jor darjnn zu empfohlen, unnd darumb gebenn 2 Gulden?. Der Urkundentext nennt hier das Neue Jahr als Anlass, wobei aber bis ins 16.?Jahrhundert im Heiligen Römischen Reich der Jahresbeginn auf dem Weihnachtsfest lag.

Neuzeit

Von 1521 datiert ein Eintrag in einem Rechnungsbuch der n in Riga und Reval wurden in der ersten Hälfte des 16.?Jahrhunderts gegen Ende der Weihnachtszeit Tannenbäume auf den Markt getragen, geschmückt und zum Schluss verbrannt.

Eine der ältesten schriftlichen Erwähnungen eines Weihnachtsbaums wird ins Jahr 1527 datiert. Zu lesen ist in einer Akte der Mainzer Herrscher von ?die weiennacht baum? im Hübnerwald in Stockstadt am Main.

Von 1539 gibt es wieder einen urkundlichen Beleg, dass im Straßburger Münster ein Weihnachtsbaum aufgestellt wurde. Die Zünfte und Vereine waren es schließlich, die ein immergrünes Bäumchen in die Zunfthäuser stellten. In einer Lohnabrechnung der Reichsstadt Gengenbach von 1576 wird erwähnt, dass der Förster ?ime Strohbach? einen ?Wiehnachtsbaum uf die Ratsstuben? gebracht habe.

Frühe Aufzeichnungen über den Christbaum als einen allgemein üblichen Gebrauch stammen aus dem Jahre 1605, wiederum aus dem den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen.

Auch die nächste Nachricht über den Weihnachtsbaum stammt aus Straßburg. In einer zwischen 1642 und 1646 verfassten Schrift ereiferte sich der Prediger am Münster Johann Conrad Dannhauer gegen den Brauch, in den Häusern Weihnachtsbäume aufzustellen: ?Unter anderen Lappalien, damit man die alte Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begehet, ist auch der Weihnachts- oder Tannenbaum, den man zu Hause aufrichtet, denselben mit Puppen und Zucker behängt, und ihn hernach abschüttelt und abblühen (abräumen) lässt. Wo die Gewohnheit herkommt, weiß ich nicht; ist ein Kinderspiel?.

Popularisierung des Brauchs seit dem 18. Jahrhundert

Seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden die Nachrichten über den Weihnachtsbaum dann häufiger. Johann Heinrich Jung-Stilling, 1740 im Nassauischen geboren, scheint eine Erinnerung an seine Kindheit zu bringen, wenn er in seinem 1793 veröffentlichten Das Heimweh von dem hell erleuchtenden Lebensbaum mit vergoldeten Nüssen, zu dem das Kind am Morgen des Christtages geführt wird, spricht.

Von Märchen ''Nussknacker und Mausekönig'' aus dem Jahre 1816 ist das erste Berliner Literaturdenkmal, in dem der lichterglänzende, mit goldenen Äpfeln und Bonbons geschmückte Tannenbaum in der Mitte der Weihnachtsbescherung erscheint.

Da Tannenbäume in Mitteleuropa selten waren, konnten sich diese zunächst nur die begüterten Schichten leisten, und die Stadtbevölkerung musste mit Zweigen und anfallendem Grün auskommen. Erst als ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vermehrt Tannen- und Fichtenwälder angelegt wurden, konnte der städtische Bedarf gedeckt werden.

Als in evangelischen Kreisen der Christbaum ins und breitete sich von da an in allen Gesellschaftsschichten Österreichs aus.

1815 verbot die niederösterreichische Landesregierung ?das Abstämmeln und Ausgraben der Bäume zum Behuf der Fronleichnamsprozessionen, Kirchenfeste, Weihnachtsbäume und dergleichen?. Mit ?dergleichen? waren vermutlich die Nikolausbäumchen gemeint, die 1782 als ?grüner Baum mit brennenden Kerzchen bestekket, auf welchem etwelche Pfunde candirtes Zuckerbacht ebenso glänzen wie der vom Reife candirte Kirschenbaum zur Winterszeit schimmert? beschrieben wurden.

Nach Nordamerika gelangte der Christbaum durch deutsche Auswanderer und Matrosen. Alte US-Zeitungen berichten, Gustav Körner habe die typisch deutsche Sitte des beleuchteten und geschmückten Weihnachtsbaums in den Vereinigten Staaten eingeführt?? und dies schon bald nach Ankunft im Bundesstaat Illinois zu seinem ersten Weihnachtsfest in den Vereinigten Staaten im Jahr 1833. Bereits 1832 stellte allerdings der aus Hessen stammende deutsch-amerikanische Schriftsteller und Harvard-Professor Karl Follen als erster einen Weihnachtsbaum in seinem Haus in Cambridge (Massachusetts) auf und führte so diesen Brauch in Neuengland ein.<ref name="Gewertz"></ref> In den Staaten wurden schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts Christbäume aus Eisen hergestellt. Diese Wunderwerke der Technik waren teilweise schon mit Gas beleuchtet: ?Durch die hohlen Äste flutet das Gas und wo sonst Kerzen erstrahlen, zuckt aus schmaler Ritze die Gasflamme empor?.

Als sich die englische Königin Viktoria 1840 mit Albert von Sachsen-Coburg und Gotha vermählte, kam der Weihnachtsbaum nach London. Auch die Niederlande, Russland, besonders Petersburg und Moskau, wo er allerdings nur in den höchsten Kreisen üblich war, und Italien verdanken ihren Weihnachtsbaum den Deutschen. 1837 führte die Herzogin Helene von Orleans den Weihnachtsbaum in die Tuilerien ein, später machte sich die Kaiserin Eugenie um seine Verbreitung verdient. Zwei Jahrzehnte später wurden in Paris bereits 35.000 Christbäume verkauft.

Auf dem Petersplatz in Rom wurde 1982 erstmals auch ein Weihnachtsbaum aufgestellt.

In Österreich ist es in den letzten Jahrzehnten Tradition geworden, Christbäume an verschiedene Einrichtungen und Organisationen im Ausland als Geschenke zu überbringen. So steht seit dem EU-Beitritt ein österreichischer Nadelbaum vor dem EU-Parlament in Brüssel. Auch Schneiden, Sonder-Straßentransport, Aufstellen und Beleuchten in einer Hauptstadt werden als Spektakel des städtischen Adventmarkts inszeniert, wie das Beispiel eines 30 Meter hohen 140 Jahre alten Nadelbaums 2011 in Graz zeigt. Desgleichen wird jedes Jahr mit Beginn des Weihnachtsmarktes ein Tannenbaum auf dem Hamburger Rathausmarkt aufgestellt, der ein Geschenk eines nordischen Staates an den Stadtstaat ist.

Verwendete Baumarten

Hauptsächlich werden .

In Deutschland wurden 2006 etwa 616 Millionen Euro für 28 Millionen Weihnachtsbäume ausgegeben, pro Baum also ca. 22 Euro. Die benötigte Anbaufläche für den Anbau der 28 Millionen Weihnachtsbäume beträgt ca. 40.000 ha. Die durchschnittliche Ausbeute beträgt zwischen 60 und 70 Prozent der gepflanzten Bäume, kann aber je nach Betrieb, Pflege und Natureinflüssen stark variieren.

Seit den Waldschäden durch den Orkan Kyrill 2007 ist die Zahl der Flächen mit Monokulturen stark gestiegen. Die Wertschöpfung solcher Plantagen liegt beim Dreißigfachen pro Hektar und Jahr gegenüber normaler Waldwirtschaft; es werden jedoch mehr Zäune gesetzt und Pestizide versprüht. In Brandenburg, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist daher das Anlegen von Monokulturen genehmigungspflichtig, in Nordrhein-Westfalen ist ein solches Gesetz in Planung.

In Österreich werden im Jahr ca. 2,4 Millionen Weihnachtsbäume aufgestellt, wovon 85 % aus heimischen Wäldern stammen. Von diesen kommt der Großteil aus

Vertrieb

14 Prozent der Deutschen wollten 2018 keinen Weihnachtsbaum aufstellen. 47 Prozent der Deutschen (2017: 56 Prozent) kauften den Weihnachtsbaum 2018 im stationären Handel, einschließlich Baumärkten, jeder Vierte (26 Prozent, 2017: 22 Prozent) schlug seinen Baum selbst. Ein Zehntel der Weihnachtsbäume in Deutschland wurden 2018 online bestellt, gegenüber 6 Prozent im Jahr 2017.

Auswirkungen auf die Umwelt

Der Werdegang vom Samenkorn bis zu einem Zwei-Meter-Weihnachtsbaum dauert, je nach Pflanzenart, zwischen acht und zwölf Jahren. Die Samen werden aus Zapfen älterer Bäume gewonnen. Die Samenkörner werden in Baumschulen zu Sämlingen gezogen, und diese werden nach drei bis vier Jahren an Forst- und Weihnachtsbaumbetriebe als Jungpflanzen verkauft. Die weiteren Form- und Wachstumsentwicklungen der Weihnachtsbäume hängen stark von der Bodenqualität, den klimatischen Verhältnissen und von den durchgeführten Pflegearbeiten ab. Besonders auf intensiv bewirtschafteten Flächen ist der Unkrautdruck nach der Pflanzung sehr groß, weshalb aus wirtschaftlichen Gründen oft Herbizide und Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz kommen. Kleinere Plantagen können durch abwechslungsreiche Bepflanzung (unterschiedliches Alter, unterschiedliche Sorte/Herkunft) ein waldähnliches Klima herstellen, was den Einsatz von Herbiziden unnötig macht. Allerdings ist ein derartiger inhomogener Bestand nicht für die Ernte durch Wiederverkäufer geeignet. Daher findet sich dieses Konzept vor allem bei kleinen Familienbetrieben mit einem Direktvermarktungskonzept: Die Kunden sägen ihren Baum selbst auf der Plantage ab.

Nicht verkaufte Weihnachtsbäume (ungeschmückt und unbehandelt) können Elefanten und anderen Tieren im Zirkus oder Zoo als Nahrung und Spielzeug dienen. Örtlich werden die Bäume auch im Osterfeuer verbrannt.

Aufbau

Der Weihnachtsbaum wird vor dem Heiligen Abend aufgestellt. Während er im evangelischen Raum traditionellerweise nach dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar abgeschmückt wurde, bleibt er in katholischen Familien oft bis zum Fest der Darstellung des Herrn (Lichtmess, 2. Februar) stehen, mit dem früher die Weihnachtszeit endete (seit der Liturgiereform fällt dies allerdings mit dem Fest der Taufe des Herrn zusammen, also dem auf den 6.?Januar folgenden Sonntag).

Weihnachtsbaumständer

Ein Christbaumständer dient zum Befestigen und Aufstellen des Weihnachtsbaums. Er besteht meist aus einer runden Form, ähnlich einem großen Blumentopf, die mit Wasser gefüllt werden kann, und einer Haltevorrichtung aus Metall, die sich in der Form befindet. Manche Christbaumständer halten den Baum mittels Schrauben, andere nutzen ein Drahtseil zum Festspannen oder einen Dorn zum Aufstecken.

Eine Zugabe von Glycerin in das Wasser des Weihnachtsbaumständers soll den Baum länger frisch und die Nadeln länger am Baum halten.

Vereinzelt finden sich noch die meist aus der Zeit um 1900 stammenden Christbaumständer mit einem Aufzugsmechanismus, der für eine Drehbewegung des Baumes sorgt und zugleich eine Spieluhr in Betrieb setzt, die ein oder mehrere Weihnachtslieder dazu abspielt. Diese seinerzeit recht kostspieligen Ständer wurden ab 1873 von der Firma J.?C. Eckhardt in Stuttgart hergestellt. Im niederösterreichischen Waldviertel findet man noch in den Stuben und Wohnräumen älterer Gebäude Haken an der Zimmerdecke zur Befestigung des Weihnachtsbaumes.

Baumschmuck

Die ersten Christbaumkugeln wurden um 1830 geblasen. Sie erinnern an die Früchte am ?Baums der Erkenntnis? im Paradies, von denen Adam und Eva entgegen einem Gebot Gottes aßen ; diese Ursünde wurde gemäß dem christlichen Glauben durch die Geburt Jesu Christi, derer an Weihnachten gedacht wird, und seinen Kreuzestod wiedergutgemacht. Bei den mittelalterlichen Paradiesspielen wurde die Frucht (der Apfel) am Paradiesbaum szenisch gepflückt. Im Lauf der Entwicklung wurde der Behang des Weihnachtsbaumes vielfältiger, bunter und süßer.

Nach und nach wurde die Sitte der Stubenbegrünung auch beim gewöhnlichen Volk beliebt und diese holten Zweige und ?Dannenreisig? ins Haus. Der Lamettabrauch wurde 1878 als Neuerung in Nürnberg entwickelt. Als Christbaumbehang symbolisiert Lametta das Aussehen von glitzernden Eiszapfen. In einigen Regionen wird traditionell kein Lametta verwendet, beispielsweise in Oberfranken.

Heute wird der Weihnachtsbaum meist mit bunten Glaselementen (vor allem Christbaumkugeln), Nikolausfiguren, Lametta, Strohsternen, kleinen Holzfiguren sowie Süßigkeiten geschmückt. Auf die Spitze setzt man normalerweise einen Stern (in Anlehnung an den Stern von Betlehem), einen Engel oder eine Glasspitze. Die einzelnen Äste des Baumes werden mit Kerzen geschmückt. Unter dem Baum werden oft die Krippe und daneben die Weihnachtsgeschenke aufgebaut. In vielen Familien sollten die Kinder den geschmückten Baum nicht vor der Bescherung sehen und wurden von den Eltern dazu angehalten, vor ihren eigenen Geschenken zuerst den Baum zu betrachten.

Öffentliche Weihnachtsbäume

Natürliche Weihnachtsbäume

  • Die größte als Weihnachtsbaum geschmückte Konifere war eine 1950 in Seattle aufgestellte Douglasie von 67,4?m Höhe.
  • Im Styx Forest in Tasmanien wurde am 20. Dezember 1999 ein 80?m hoher ''Eucalyptus regnans'' geschmückt und als ''größter Weihnachtsbaum aller Zeiten'' bezeichnet. Die Aktion diente als Werbung für den Schutz bedrohter Urwälder.
  • Der ''General Grant Tree'' im Sequoia National Park, mit knapp 82?m der zweitgrößte Riesenmammutbaum der Welt, wurde am 28. April 1926 von Präsident Calvin Coolidge zum ''Nation?s Christmas Tree'' bestimmt.
  • Der mit 36 Metern höchste natürlich gewachsene Weihnachtsbaum Deutschlands des Jahres 2005 stand auf dem Gelände des Rheinischen Freilichtmuseums in Kommern in der Eifel. 2003 stand dort schon einmal der höchste natürlich gewachsene Weihnachtsbaum Deutschlands, er war 38?m hoch.
  • Auf dem Petersplatz in der Vatikanstadt wurde im Jahr 2008 eine 120 Jahre alte Fichte aus Gutenstein in Niederösterreich als Christbaum aufgestellt, der bis dahin höchste Baum auf dem Petersplatz.
  • In der Stadt Wermelskirchen steht ein 1870 gepflanzter Mammutbaum, der alljährlich zu einem der größten lebenden Weihnachtsbäume Europas geschmückt wird.
  • Das Dorf Eichsel, Ortsteil von Rheinfelden (Baden), schmückte seinen Mammutbaum erstmals 2017 mit über 13.000 LED. Damit ist dieser mit 36,5?m Höhe vermessene Baum voraussichtlich der ?höchste lebende Weihnachtsbaum Deutschlands 2017/2018?.

Künstliche Weihnachtsbäume

  • 2011 wurde der größte schwimmende Weihnachtsbaum der Welt in Rio de Janeiro aufgebaut. Mit 85 Meter Höhe und 3,3 Millionen Glühlampen schwimmt der 542 Tonnen schwere Stahlkoloss auf dem Rodrigo-de-Freitas-See.
  • Im Jahre 2007 wurde in Bukarest ein Weihnachtsbaum mit 76 Metern Höhe errichtet.
  • In Lissabon und Warschau stand 2005 jeweils ein Weihnachtsbaum aus Gerüsten mit 72?m Höhe.
  • Auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund wird seit 1996 jedes Jahr ein 45?m hoher künstlicher Baum aufgebaut. befestigt, so dass hinterher ein sehr großer Weihnachtsbaum entsteht. Der Weihnachtsbaum wird durch eine eigene Sprinkleranlage geschützt. Der Betreiber bezeichnet diesen Baum seit mehreren Jahren als ?größten Weihnachtsbaum?.
  • Seit 2007 gibt es mit einem nur 14?mm hohen, beleuchteten und voll geschmückten Kunstbaum auch das passende Gegenstück in Form des ?kleinsten Weihnachtsbaums? im , der im Schaufenster einer Kunstgalerie ebenfalls in der Dortmunder Innenstadt gezeigt wird.
  • In der brasilianischen Stadt Itu gibt es einen 84?m hohen Weihnachtsbaum aus Stahl.
  • In Gubbio in der italienischen Region Umbrien wird seit den 1980er Jahren am Hang des Monte Ingino jährlich ein 800?m hoher und 400?m breiter Weihnachtsbaum aus 450 farbigen Lichtern gebildet, der aus ca. 50?km Entfernung zu sehen ist. Das Guinness-Buch der Rekorde von 1991 verzeichnet ihn als ?größten unnatürlichen Weihnachtsbaum der Welt?.

Christbaum-Versenken

Eine Erweiterung erfuhr das Brauchtum mancherorts durch das Versenken von Christbäumen in Gewässern. So veranstaltet in Klagenfurt der Tauchclub seit den 1960er Jahren

Der Weihnachtsbaum in Liedern und literarischen Werken

Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Lichterbaum selbst Gegenstand von Weihnachtsliedern und -erzählungen, meist ohne Bezug auf die Geburt Christi:

Andere Bedeutung

Im Zweiten Weltkrieg markierten vor den Luftangriffen alliierter Bomber spezielle Pfadfinder-Flugzeuge das Zielgebiet mit weißen, roten und grünen Leuchtkörpern. Die Bevölkerung bezeichnete diese an Fallschirmen langsam niederschwebenden Leuchtbomben auch als ''Christbäume''.

Literatur

  • 1347).
  • Oscar Cullmann: ''Die Entstehung des Weihnachtsfestes und die Herkunft des Weihnachtsbaumes.'' Quell-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-7918-2326-4 ''(eine sehr solide und allgemeinverständliche Erklärung des Weihnachtsfestes, etwa die Hälfte des Buches ist dem Thema Christbaum gewidmet)''.
  • Anton Dörrer: ''Die ersten Christbäume in Österreich. Volkskundliche Studie''. In: ''Der Alpenbote.'' Wagner, Innsbruck, 1946 (Digitalisat).
  • Christine Hubka: ''Der Christbaum ist im Paradies gewachsen. Adventkranz, Christbaumschmuck und Weihnachtskrippe erzählen ihre Geschichten.'' Lahn-Verlag, Limburg/Kevelaer 2001, ISBN 3-7840-3231-1 sowie Tyrolia-Verlag, Innsbruck/Wien 2001, ISBN 3-7022-2391-6.
  • Otto Lauffer: ''Der Weihnachtsbaum in Glauben und Brauch.'' Berlin/Hamburg 1934.
  • Camille Schneider: ''Der Weihnachtsbaum und seine Heimat das Elsass.'' Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1977.
  • Kurt Mantel: ''Geschichte des Weihnachtsbaumes und ähnlicher weihnachtlicher Formen. Eine kultur- und waldgeschichtliche Untersuchung.'' 2. Auflage. Schaper, Hannover 1977, ISBN 3-7944-0098-4.

Weblinks

  • myxmastree.de (Abbildungen von Weihnachtsbäumen aus aller Welt)

Einzelnachweise

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